Autor: Christine

  • Info- Veranstaltungen Höhlen- Grottentauchen in den Cenoten der Riviera Maya, Mexiko

    Einige Termine für die kommende Reise nach Deutschland stehen schon fest:

    Cenoten: Grotten- und Höhlentauchen
    in und um Playa del Carmen
    ein bisschen Meer?

    – 16.09.2010 19:00 beim TSC Langgöns ab 20:30 im Anschluss ans Training

    – 18.09.2010 19:00 bei den Happy Divers in Asselfingen

    – verfügbar für 20.-24.09.2010 München; genauer Veranstaltungsort noch nicht bestätigt.

    – ? Nürnberg

    – ? Regensburg

    – 29.09.2010 Berlin; Abyss Tauchsport

    – in Verbindung mit dem Berlin Termin; Nordhausen

    In den nächsten Tagen werden die Veranstaltungsdaten noch ergänzt und vervollständigt. Bei Interesse bitte eine email an Christine.

  • 1. Tag Exploration

    In den letzten Tagen habe ich mich etwas auf meinen ersten Höhlenforschungstauchgang vorbereitet. Die Grundausrüstung steht, jedoch benötige ich Leine und zwar mehrere Hundert Meter und standardmässig wird diese alle 10 feet geknotet. Damit kann man dann eine Messung der Länge der Leine ziemlich einfach vornehmen. Die erste Spule Nylonleine #18 habe ich gekauft und die Knoten innerhalb einer Stunde plaziert. Richtig hilfreich war das Video von einem Bekannten und exzellentem Höhlentaucher, Steve Bogaerts, der es in wenigen und einfach nachvollziehbaren Schritten erklärt.

    Meine Tafel hat einen Kompass, ist auf Linkshänder umgebaut und die Technik, wie ich Leine sinnvoll verlege und die Daten aufnehme, sind in der Theorie bekannt.

    Aber natürlich mache ich alle Anfängerfehler, die ich eigentlich tunlichst vermeiden sollte:
    – Leine läuft um einen Stein rum und ändert die Richtung. Obwohl ich oftmals zurückschaue, passiert es mir sehr extrem bei den Tiefenänderungen, dass die Leine am Boden oder an der Decke anliegt
    – ich verfange mich mit der Flosse in der Leine. Nicht schlimm, aber es passierte. Merke es gleich und korrigiere, aber Haltung nicht in Ordnung.
    – der Platz nach oben oder seitlich ist nicht gross genug, dass ich mich oberhalb mit meiner Kompasstafel plazieren kann um die Richtung abzulesen. Es ist wirklich schwierig, die passenden Plazierungen zu finden.

    Dazu kommen dann die weiteren Widrigkeiten:
    – mein Kompass gibt den Geist auf, ich habe eine Luftblase innen und nach 10 Stationen zeigt die Kompassnadel offensichtlich nicht mehr nach Norden. Wie weit kann ich den ersten Messungen trauen?
    – meine Lichthalterung am Helm ist zu wackelig und der Lichtstrahl ist zu weit nach oben gerichtet. Um den Kompass im Licht zu haben, muss ich extrem den Kopf nach unten beugen und dann meine Augen nach oben richten. Das gibt sicherlich eine verfälschte Messung
    – die Höhle wird im Salzwasserbereich sehr porös. Mit Perkolation wird in der Geologie das Durchfließen von Wasser durch ein festes Substrat bezeichnet. Dabei kann es zu Herauslösung oder Fällung von Mineralien kommen. (siehe Wikipedia). Beim Höhlentauchen wurde mir Perkolaton als die Situation erklärt, wenn durch das Anstossen der Ausatemblasen an der Höhlendecke sich Stücke aus dem Gestein lösen und herabfallen. Faustgrosse Stücke fallen mit im tiefen Bereich der Höhle entgegen und obwohl ich gut tariert bin und quasi ohne Bewegung schwebe, ist innerhalb weniger Minuten in diesem Teil der Höhle das Wasser weisslich michlig. Durch die Halokline ist ausserdem das Fokussieren fast unmöglich und somit fällt mir das Ablesen der Zahlen schwer, was die Verweildauer erhöht, was die Keine-Sicht- Situation verschlimmert.

    Alles in allem eine gigantische erste Erfahrung im Erforschen und Aufnehmen der Daten „meiner“ Höhle. Tauchzeit 1. Tauchgang: 102 Minuten und 2. Tauchgang 41 Minuten mit maximaler Tauchtiefe von 17.9 Meter – verlegt Leine ca. 350 Meter, was aber noch verifiziert werden muss (einschliesslich der Leine des ersten Tages).

    Christine

  • Erforschen von Höhlen

    Die Riviera Maya wird gern das Mekka für Höhlentaucher genannt, doch selbst, wenn es hier mehrere Tausend Höhlen gibt und ein hoher Prozentsatz noch nicht entdeckt ist, ist es nicht leicht, im sprichwörtlichen Sinn in das Loch zu fallen. Am besten ist es tatsächlich, wenn man von den Grundstückbesitzern und Anwohnern einen Tip bekommt. Dies passierte mir in dieser Woche gleich zwei Mal.

    Der erste Einstieg ist im Höhlensystem Ponderosa und bisher nicht bekannt. Ich werde dorthin in naher Zukunft wieder hinfahren und die Daten aufnehmen. Im Wasser habe ich die Höhlenleine gesehen, die durch diese Luftkuppel durchführt. Das Besondere und Interessante daran ist, dass bisher nicht bekannt war, dass hier ein Ausstieg besteht, weil die Öffnung sehr eng und versteckt ist und kein Tageslicht in die Höhle einfällt. Dennoch ist es ein Notaustieg, der – wenn auch ohne Ausrüstung – den Taucher in Not wieder an die Aussenwelt bringt.

    Das grössere Potential liegt jedoch beim zweiten Tip und wird damit zugleich mein erstes Höhlenforschprojekt. Erst gestern kam der Verwalter des Grundstücks in die Tauchbasis und erkundigte sich, ob Interesse bestände, die Cenote auf seinem Grundstück anzusehen. Er beschrieb sie als gross und wenn er von der Oberfläche reinschaut, scheinen Tunnel wegzugehen. „Selbstverständlich“, sagte ich und dass ich sonntags frei hätte. Daher haben wir uns für den kommenden Tag verabredet und nachdem er das nachts um 11:00 Uhr noch bestätigt hat, stand dem nichts mehr im Weg. Ich war so angespannt und voller Freude, dass ich mehrmals in der Nacht aufgewacht bin.

    Meine Sidemount- Tauchausrüstung ist komplett und für den Zweck genau richtig und für den ersten Tag, hatte ich auch keine weiteren Pläne, ausser die Cenote kennenzulernen, die GPS Daten zu nehmen und einen kurzen Checktauchgang zu machen.

    Wir verabreden uns für 10:00 Uhr und pünktlich geht es los. Wir müssen nicht weit fahren und kreuzen einige neu angelegte Strassen auf den Weg zum Grundstück. Dort angekommen, führt er mich einen kurzen Weg vom Parkplatz zum kreisrunden Einsturz der Cenote. Der innere trockene Bereich ist mindestens 60m im Durchmesser und hat 4 wassergefüllte Einstiege, die es wert sind, zu begutachten. Es regnet leicht und wir sehen uns den vierten Einstieg an und plötzlich – ohne das agressive Summen zu hören, fühle ich einen Stich und instinktiv weiss ich, dass wir sofort weg müssen. Mir fällt nicht das passende spanische Wort ein, um zu sagen, dass Ricardo schnell den Weg frei machen muss und nicht mir helfend die Hand reichen muss. Schon stechen sie ihn auch und wir sind Autsch schreiend auf dem Rückzug. Das war knapp, jeder von uns hat 5-6 Stiche und ich denke mir nur, dass ich mich nicht zu sehr auf seine Ortskenntnisse hätte verlassen und mehr Vorsicht hätte walten lassen sollen. Es schmerzt, aber keiner von uns zeigt besonders starke allergische Reaktionen und diesen Einstieg werde ich ich nächster Zeit erstmal meiden.

    Nachdem ich einen ersten Überblick habe, wird die Ausrüstung zum Einstieg gebracht. Was ein Luxus, nicht alles selbst tragen zu müsen, ich glaube Ricardo hat genauso viel Spass am Erforschen wie ich und er hilft gern. Nach den üblichen Ausrüstungschecks geht es langsam in Richtung Dunkelheit. Keine Leine zu sehen, also bringe ich eine Leine an der linken Wand an und bewege mich langsam vorwärts. Nach ca. 50 m endet dieser Raum und führt in einem engeren Tunnel weiter – sicherlich was für die Zukunft anzusehen, aber nicht der Haupttunnel, den ich zu finden hoffe. Also nach rechts weiter und langsam gewinne ich auch etwas Tiefe, eine weitere Sackgasse, nochmal zurück und in einer engen Kurve weiter nach rechts. Die Leine spult sich ab, die Höhle obwohl noch nie betaucht, ist stabil und hinter mir rieseln nur wenige Stückchen zum Boden, der Boden ist mir viel Sediment bedeckt, ich sehe einige Formationen und weiter geht es. Ich verlege 50, dann 100 m und komme langsam zum Ende der Leine. Dann sehe ich wieder Licht und weiss, es ist der andere Einstieg, inzwischen habe ich mit einer zweiten Spule die Leine verlängert. In diesem Eingangsbereich finde ich Knochen, Kieferteile, einige Zähne, Rippenknochen und einen grösseren hohlen Knochen, es sieht alles sehr alt aus.

    Ich kann es nicht fassen, ich habe alles am ersten Tag. Nur keine Leine mehr. Die Höhle scheint weiterzugehen, aber nach ca. 30 min Tauchzeit stehe ich vor der Entscheidung, die installierte Leine wieder rauszunehmen und in den weiterführenden Tunnel zu verlegen oder den Rest des Tauchgangs zu geniessen, einige Fotos zu machen und mich am Nachmittag mit der Planung meines Projektes zu befassen. 150 m Leine ist nicht schlecht für das erste Mal, ich beschliesse sie drin zu lassen, selbst wenn ich sie das nächste Mal anders verlegen werde. Heute habe ich noch keine Daten unter Wasser aufgenommen, der Einstiegsbereich ist aus der Erinnerung skizziert und nun sitze ich mit dem Buch „Underwater Cave Survey“ von John Burge, habe mir schon die entsprechende Software zum Daten verarbeiten heruntergeladen und mit Quintana Roo Speleological Survey Kontakt aufgenommen. Ausserdem habe ich Trockenübungen mit einem Freund verabredet, welcher mir eine praktische Einweisung in die entsprechenden Protokolle geben wird.

    Ich hoffe, dass ich die ganze Woche frei haben kann und die notwendige Reparatur an meinem Auto in einem Tag fertig ist und ich bald wieder in „meine“ Höhle gehen kann. Und ich hoffe, dass sie mir für viele Tage Grund geben wird, wieder zu ihr zurückzukommen. Hier werde ich lernen, wie ein ordentliches Erforschen mit entsprechender Vermessung und Skizzierung geschieht.

    Christine
    Höhlenforscher

  • Reiseangebot all-inklusive

    In der Hotelzone von Playa del Carmen, gerade mal 10 min mit dem Taxi oder 15 min mit dem Rad, welches man sich ausleihen kann.

    Viva Maya Hotelanlage – All inklusive, Playacar,
    im September 2010 ab 1177 Euro

  • Höhlen und Fossilien

    Diese Woche habe ich die Gelegenheit gepackt; ein Höhlentauchdate ist geplatzt, weil mein Tauchpartner Behördengänge erledigen musste (ja! das gibt es auch in Mexiko). So habe ich kurzentschlossen einen Bekannten kontaktiert; eigentlich machte ich mir nicht allzu viel Illusionen, dass er tatsächlich Zeit hat und auch dass er das wahrmacht, was er seit langem schon zu mir sagte: nun, ich hab mich zweimal überraschen lassen – nein dreimal: 1. er konnte; 2. er hat auch nicht kurzfristig abgesagt und 3. die Höhle war einfach gigantisch.

    Wir sind im System Sac Actun getaucht, jedoch im Eingang von Cenote Calimba / Colimba / Kalimba (es existieren verschiedene Schreibweisen).

    Der Tauchgang kann man in Backmount tauchen, jedoch gingen wir sidemount, was teilweise hiess, dass wir seitlich tauchen mussten, weil nach oben war noch Platz, aber links und rechts kamen die Formationen sehr nah. Die Höhle hat mehrfache Tiefenwechsel von 5 auf 12 Meter und macht es auch daher interessant, weil die Tunnelwände nicht sehr weit ausstreben und wie typisch für Sac Actun das Gestein und die Formationen sehr weisslich sind.

    Cenote Calimba - Fossiliertes Skelett

    Das beeindruckendste Erlebnis war jedoch ein fossiliertes Skelett, das Luis (mein Buddy für diesen Tag – DANKE) mir zeigte und von welchem er sagte, es wäre von einem Riesenfaultier. Hier gibt es Bild und Beschreibung auf Wikipedia – Riesenfaultiere konnten bis zu 6 Meter gross werden, die Wirbel und die Rippenbögen dieses Tieres lassen es auf Grizzly- Grösse vermuten. Das Fantastische war, dass dieses Skelett offensichtlich schon sehr lange dort ruht und mindestens eine trockene Periode der Höhle mitgemacht hat, weil es komplett mit dem Stein verbunden ist und auch selber versteinert ist, die Trockenperioden sind in den Kaltzeiten in einem Eiszeitalter, wenn der Meeresspiegel und somit der gesamte Grundwasserspiegel deutlich und über lange Zeit abfällt; es muss es älter ca. 20.000 Jahre sein, ich meine mich zu erinnern, dass Luis sagte, die Archäologen hätten es auf 60.000 v.Chr. datiert.

    Christine
    die sich freut, weil es viele neue Höhlen zu sehen gibt und der Sommer mit weniger Arbeit da ist

  • Höhlentauchen mit der Gruppe aus Russland

    Hier noch einige Fotos der Taucher von unseren verschiedenen Tauchtagen. Die Kamera hatte ich nicht jedes Mal dabei. Ich freue mich, wenn sie wiederkommen und ihr Versprechen wahr machen. Und ich bin sicher, ich kann ihnen noch mehrmals den besten Höhlentauchgang bisher (so einige Zitate) bieten. Die Höhlen der Riviera Maya sind Spitze!!

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  • Höhlentauchen in einer Gruppe

    Diesen Monat hatte ich eine Gruppe Höhlentaucher für vorgebuchte 7 Tage. Wie sich herausstellte, war einer davon selber Höhlentauchlehrer, dann ein full cave diver und zwei weitere, die eigentlich ihr Training zum full cave schon abgeschlossen hatten, jedoch für die Zertifizierung die notwendige Vielfalt der verschiedenen Höhlen noch nicht hatten (mind. 3 verschiedene Systeme und in ihrer Heimat – in Russland – trainieren sie nur in einem Höhlensystem.

    Die Planung an den ersten Tagen fing recht einfach ein. Erst einmal eintauchen, die Cenoten hier kennenlernen. Die Überraschung kam gleich am ersten Tag, als sie meinten, dass ich sie unter Zeitdruck setze, weil ich schwitzend in meinem Anzug stand und mich ins Wasser mit den Worten verabschiedet habe: „Lasst euch Zeit, ich geh schon mal vor, mich abkühlen“. In Russland geht das Team zusammen, denn Wartezeiten im Wasser müssen bei Wassertemperaturen um 4°C minimiert werden. Als ich sie aufklärte, dass wir hier der Hyperthermie (Hitzschlag) vorbeugen müssen, war alles klar. Zu Trainingszwecken liessen sie die Handschuhe an, das fand ich zwar extrem und eigentlich verlieren sie den Vorteil der Feinfühligkeit, aber sie waren sehr umsichtig und haben die Handschuhe nicht zum Anlass genommen, die Höhle einfach anzufingern.
    Auch fand ich es ungewohnt, dass sie ihre Batterie- Kanister links montiert haben und spätestens an dem Tag, als wir mit Stages getaucht haben, sollten sie den Unterschied im Handling bemerkt haben. Wie das Kabel um die Zusatzflasche führen, An-und Ausschalten ist mit Kanister rechts weitaus einfacher.
    Die Briefings habe ich als Eingeständnis an unsere Sprachbarriere immer ausserhalb des Wassers mit einem aufgezeichneten Plan der Höhlenleinen und Höhlenumgebung abgehalten und wurden immer so lange durchgesprochen, bis wirklich alles klar war.
    Die Tauchgangsplanung war bis auf den letzten Tag immer so gestaltet, dass neben der Goldenen Regel, dass jeder sowieso immer zu jeder Zeit aus irgendeinen Grund den Tauchgang beenden kann, wir nicht zielorientiert tauchen gingen. Ich wollte vermeiden, dass die Taucher sich selber unter Druck setzen und da alle einen relativ hohen Luftverbrauch hatten, war es sehr schwierig, für mich die korrekten Distanzen, die sie erreichen konnten, zu planen.
    Bei den Zirkeltauchgängen haben wir unsere Gruppen gern aufgespaltet, um die Sicht durch die Halokline auf für den letzten Taucher noch so gut wie möglich zu haben.
    Die Gruppe kommt aus der Gegend um Moskau und sie tauchen in der Ordinskaya Höhle in der Region Perm. Die Höhlen sind aus Gips entstanden, ähnlich weiss wie unsere Kalksandstein- Höhlen, jedoch nicht so formenreich und in manchen Stellen mit feinstem Gipssediment, der tagelang in Suspension bleibt. Man hat es an ihren feinen, abgestimmten Flossenschlägen gesehen, dass sie darauf trainiert sind, kein Sediment aufzuwirbeln.

    Dieses kurze Video

    ist von der Minotauro Cenote hier in der Riviera Maya, alle 4 Taucher waren sehr angetan von der Verschiedenartigkeit unserer Höhlen, an mehreren Tagen hintereinander hatte ich Kommentare, wie „der beste Höhlentauchgang jemals“, „Höhle wie ein Museum“, „wir kommen wieder, es ist fantastisch“.

    Getaucht bin ich schlussendlich 10 Tage mit ihnen und mir hat es Spass gemacht und ich würde mich sehr freuen, wenn ich irgendwann ihre Einladung in Ordinskaya zu tauchen wahrnehmen könnte.

    Christine

  • Cenoten – Wunderbare Welt der Grotten

    Unter Exkursionen at cenote.marenostrum.ws gibt es die längst überfällige Ergänzung zur Cenote Pet Cemetary. Hiermit können wir für 7 Tage unterschiedliche Doppeltank- Touren anbieten und weitere Highlight- Touren, die man individuell zusammenstellen kann.

    Ausserdem möchte ich schon heute auf weitere Entdeckungen und Ergänzungen der Grotten- Tauchgänge hinweisen. Freut euch darauf, es werden definitiv aussergewöhnliche Cenoten vorgestellt und bis spätestens Ende 2010 sollten diese auch in unserem Programm sein.

    Schaut auch die weiteren Seiten unter www.cenote.marenostrum.ws an, denn ich ergänze die nächsten Tage fortlaufend und erweitere.

    Bis bald hier in der Riviera Maya
    Christine

  • In Chac- Mool gibts nun ne Würstelbude

    Einfach nur eine kleine Mitteilung, denn seit der Stand offen hat, lässt mich dieser Spruch nicht los; in Chac- Mool gibt es nun einen Imbissstand. Nach dem Tauchen zieht der Duft von frisch gebratenen Hamburgern über den Parkplatz und sogar frische Früchte und vegetarische Sandwiches sind im Angebot. Eine echte Bereicherung und so kommt die Frage auf: Warum hat das noch keiner bisher getan? Ich wünsche den Besitzern viel Erfolg und bis bald in Chac- Mool

    PS: Foto folgt

  • Intro-to-Cave Instructor

    Die letzten Monate waren nicht nur Hochsaison, sondern ich habe auch viel Zeit für den Cavern und nachfolgend den Intro-to-Cave Instructor investiert. Neben einigen Malen Assistieren bei meinem Höhlentauchlehrer- Ausbilder, Harry Gust , Tek-Center Quintana Roo, und nach ein paar Kursen mit Tauchern, die ich als Grottentaucher zertifiziert habe und dann zur weiteren Ausbildung weitergegeben habe, war es dieses Wochenende soweit:

    Evaluierung und Zertifizierung zum TDI Intro-to-Cave Instructor.

    Ich bin froh, dass es Harry mir nicht einfach gemacht hat, aber vor allem, dass die Atmosphäre jederzeit entspannt war; das war das beste Lernambiente, was ich mir wünschen konnte und so habe ich ein Maximum an Informationen erhalten. Einfach macht er es nicht, weil er auch das Maximum an Einsatz erwartet. Keine Unaufmerksamkeiten und Nachlässigkeiten zulassen, Erkennen seiner eigenen Grenzen, das planvolle Vermitteln von Inhalten, aktiver Höhlenschutz; ich denke, das sind neben vielen anderen die Kernpunkte, die seinen Kurs von anderen unterscheiden.

    Ich unterrichte den Intro-to-Cave Kurs in Zusammenarbeit mit Yucatek Divers, die als Tauchschule hier in der Riviera Maya einen anerkannten Ruf hat und somit die Taucher neben der Ausbildung auch Meertauchgänge oder andere Angebote der Tauchschule nutzen können. Da ich der aktive TDI Tauchlehrer bin, hat Yucatek Divers seit Anfang 2010 auch den Status als TDI Dive Center. Alle Trainingsmaterialien sind erhältlich.

    Ein Intro-to-Cave Kurs erfordert eine Vorausplanung und unbedingt eine Kontaktaufnahme mit dem Tauchlehrer. Terminpläne müssen koordiniert werden, die Termine eingebucht werden, Ausrüstungsfragen vorab geklärt und sonstige Vorbereitungen getroffen werden. Am besten fangt der Interessent mit einer Mail an mich an. Einige Informationen über den Kurs kann man sich auch unter TDI Intro-to-Cave Diver – jedoch nur in Englisch – holen.

    Frohes Höhlentauchen
    Christine